Opioid-Reduktion
Studienlage · Detail Beobachtungsstudie (Querschnitt) · Opioid-Reduktion · 2017

Substitution of medical cannabis for pharmaceutical agents for pain, anxiety, and sleep

Gemischt GRADE Niedrig 191 Zitate
Stichproben = 1.513 Pat.
EndpunktSelbstberichtete…
Verblindungn.a.
DesignBeobachtungsstudie (Querschnitt)
Cannabinoidvollspektrum
Kernaussage

Die meisten Patienten reduzierten Opioide sowie Angst-, Migräne- und Schlafmittel nach Beginn der medizinischen Cannabis-Nutzung, während Antidepressiva und Alkohol seltener substituiert wurden.

Zusammenfassung

Querschnitts-Survey bei Mitgliedern einer New England Dispensary (n=1.513) zur Substitution von MC für pharmazeutische Wirkstoffe. Von regelmäßigen Opioid-Nutzern berichteten 76.7% Reduktion seit MC-Beginn (signifikant größer als Antidepressiva 37.6% oder Alkohol 42.0%, p<0.0001). Etwa zwei Drittel reduzierten Anti-Angst-Medikation (71.8%), Migräne-Medikation (66.7%) und Schlafmedikation (65.2%) nach MC-Beginn (p<0.0001 vs. Antidepressiva/Alkohol).

P
PopulationErwachsene Mitglieder von Medical-Cannabis-Dispensaries in New England (USA), n=1.513
I
InterventionMedizinisches Cannabis (self-reported, naturalistisch)
O
Outcome76,7% der regelmäßigen Opioid-Nutzer reduzierten Opioid-Konsum nach MC-Beginn; 71,8% reduzierten Anxiolytika, 66,7% Migränemittel, 65,2% Schlafmittel; Reduktion von Antidepressiva (37,6%) und Alkohol (42,0%) signifikant geringer (p<0,0001)
Vertrauen in die Evidenz
Niedrig

Zweite von vier GRADE-Stufen, die Effektschätzung ist begrenzt verlässlich.

Qualitätsprofil
Größe
Verblindung
Effektstärke Gemischt
Zitate / Jahr
Autoren
Piper B J, DeKeuster R M, Beals M L et al.
DOI 10.1177/0269881117699616
Design: Beobachtungsstudie (Querschnitt)
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„Was dem Handeln im Weg steht, wird zum Weg.“ — Marc Aurel