Studienlage · Detail
Schaden
GRADE
Niedrig
1144 Zitate
Stichproben = 45.570 Pat.
Dauer15-jähriges Follow-up
KontrolleNicht-Konsumenten
EndpunktSchizophrenie-Inzidenz
Verblindungn.a.
DesignProspektive Kohortenstudie
Kernaussage
Hoher Cannabiskonsum erhöht das Schizophrenierisiko unabhängig von anderen psychiatrischen Erkrankungen und sozialem Hintergrund um das Sechsfache.
Zusammenfassung
Prospektive 15-Jahres-Kohortenstudie (n=45.570 schwedische Wehrpflichtige); Hochkonsumenten (>50 Gelegenheiten) hatten RR=6,0 (95%-KI 4,0–8,9) für Schizophrenie vs. Nicht-Konsumenten; Cannabis als unabhängiger Risikofaktor nach Adjustierung für andere psychiatrische Erkrankungen und sozialen Hintergrund bestätigt.
P
PopulationSchwedische Wehrpflichtige ohne initiale Schizophrenie-Diagnose, n=45.570
I
InterventionCannabiskonsum (hoch: >50 Anwendungen; verschiedene Konsumgrade)
C
KontrolleNicht-Konsumenten
O
OutcomeRelatives Risiko für Schizophrenie bei Hochkonsumenten: RR=6,0 (95%-KI 4,0–8,9) vs. Nicht-Konsumenten
Vertrauen in die Evidenz
Niedrig
Zweite von vier GRADE-Stufen, die Effektschätzung ist begrenzt verlässlich.
Qualitätsprofil
Größe
★★★★★
Verblindung
—
Effektstärke
Schaden
Zitate / Jahr
★★★★★
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Abstract
The association between level of cannabis consumption and development of schizophrenia during a 15-year follow-up was studied in a cohort of 45,570 Swedish conscripts. The relative risk for schizophrenia among high consumers of cannabis (use on more than fifty occasions) was 6.0 (95% confidence interval 4.0-8.9) compared with non-users. Persistence of the association after allowance for other psychiatric illness and social background indicated that cannabis is an independent risk factor for schizophrenia.
„Was dem Handeln im Weg steht, wird zum Weg.“