Umfragedaten zeigten, dass die meisten Frauen über Schmerzlinderung berichteten (61–95,5%), prospektive Kohortenstudien und eine RCT mit PEA-Kombinationsmitteln zeigten signifikante Schmerzreduktion (Durchschnitt 3,35±1,39 auf 10er-Skala nach 3 Monaten), aber eine RCT zeigte keine Schmerzreduktion und heterogene Formulierungen/Dosierungen limitieren definitive Aussagen.
Systematische Review zu medizinischem Cannabis bei gynäkologischen Schmerz-Syndromen (chronischer Beckenschmerz, Vulvodynie, Endometriose, interstitielle Zystitis, Malignome); k=16 Studien (6 prospektive Kohortenstudien, 1 RCT zu Palmitoylethanolamid-PEA-Kombinationen, Survey-Daten). Cannabis-Prävalenz 13–27%; 61–95,5% der Nutzerinnen berichteten Schmerzreduktion. Prospektive Studien zu PEA-Kombinationen zeigten durchschnittliche VAS-Reduktion von 3,35±1,39 Punkten nach 3 Monaten (p<0.05). THC-Dosierungen bis 70mg, CBD bis 2.000mg; primäre Applikation inhalativ/oral, mehrmals wöchentlich. Ein RCT zu Fettsäure-Amid-Enzym-Inhibitor zeigte keine Schmerzreduktion.
Höchste von vier GRADE-Stufen, die Effektschätzung ist sehr verlässlich.
„Was dem Handeln im Weg steht, wird zum Weg.“