Es gibt keine hochwertige Evidenz für den Einsatz von Cannabis und Cannabinoiden in der Palliativversorgung; sie könnten als therapeutischer Versuch bei Krebsschmerzen, HIV-assoziierter Gewichtszunahme und anderen Symptomen erwogen werden, wenn etablierte Behandlungen versagen.
Narrative Übersichtsarbeit zu Cannabis/Cannabinoiden in der Palliativversorgung, fokussiert auf Mücke et al. SR. Schlussfolgerung: insgesamt keine hochqualitative Evidenz; Cannabinoide können als Therapieversuch bei Tumorschmerz, Gewichtszunahme (HIV) sowie Übelkeit/Appetitlosigkeit erwogen werden, wenn etablierte Therapien versagen. Weitere Studien mit größeren Patientenzahlen erforderlich; besondere Bedingungen der Palliativmedizin erschweren hochqualitative Studien.
Abstract
„Was dem Handeln im Weg steht, wird zum Weg.“