Palliativmedizin
Studienlage · Detail Offene unkontrollierte Pilotstudie · Palliativmedizin · 1983

Levonantradol for the treatment of chemotherapy-induced nausea and vomiting.

Klarer Nutzen GRADE Moderat 6 Zitate
Stichproben = 20 Pat.
EndpunktAntiemetisches Ansprechen
Verblindungn.a.
DesignOffene unkontrollierte Pilotstudie
Cannabinoidthc
Kernaussage

Levonantradol bewirkte bei 15 von 20 refraktären Patienten eine substanzielle antiemetische Wirkung.

Zusammenfassung

n=20 Krebspatienten mit therapierefraktärer chemotherapieinduzierter Übelkeit/Erbrechen im palliativen Kontext; Levonantradol (THC-Analogon): 15/20 (75%) deutliche Symptomlinderung, 10/20 bevorzugten Fortsetzung — Hinweis auf Nutzen bei konventionell austherapierten Patienten.

P
PopulationKrebspatient:innen mit chemotherapieinduzierter Übelkeit/Erbrechen, refraktär gegenüber konventioneller Antiemese, n=20
I
InterventionLevonantradol (synthetisches Tetrahydrocannabinoid), Dosierung/Applikation nicht näher spezifiziert
O
Outcome15 von 20 Patienten (75%) zeigten substanzielle Linderung; 10 davon bevorzugten das Medikament für weitere Chemotherapiezyklen
Vertrauen in die Evidenz
Moderat

Dritte von vier GRADE-Stufen, die Effektschätzung ist wahrscheinlich verlässlich.

Herabgestuft wegen
Ungenauigkeit
Qualitätsprofil
Größe
Verblindung
Effektstärke Klarer Nutzen
Zitate / Jahr
Autoren
Gerhartz HH, Binsack T, Hiller E.
DOI 10.1007/bf01487619
Design: Offene unkontrollierte Pilotstudie
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Abstract
Twenty patients with cancer previously unresponsive to antiemetic treatment of chemotherapy-induced nausea and vomiting were treated with the new tetrahydrocannabinoid Levonantradol. 15 patients experienced substantial relief and 10 of them preferred the drug for further courses. These observations suggest that Levonantradol can be beneficial to patients refractory to conventional antiemetic therapy.

„Was dem Handeln im Weg steht, wird zum Weg.“ — Marc Aurel