Migräne
Studienlage · Detail Retrospektive Kohorte · Migräne · 2016

Effects of Medical Cannabis on Migraine Headache Frequency in an Adult Population

Klarer Nutzen GRADE Niedrig 91 Zitate
Stichproben = 121 Pat.
DauerJanuar 2010 bis September 2014
EndpunktMigränefrequenz
Verblindungn.a.
DesignRetrospektive Kohorte
Cannabinoidvollspektrum
Kernaussage

Migräne-Kopfschmerzfrequenz nahm signifikant von 10,4 auf 4,6 Kopfschmerzen pro Monat ab (p<0,0001); 39,7% der Patienten berichteten positive Effekte, 11,6% negative Effekte.

Zusammenfassung

Retrospektive Kohortenstudie zu medizinischem Cannabis bei Migräne (n=121 Erwachsene, Colorado 2010–2014). Migränefrequenz reduzierte sich von 10,4 auf 4,6 Attacken/Monat (p<0,0001). Positive Effekte bei 48 Patienten (39,7 %): Migräneprophylaxe mit Frequenzreduktion (24 Patienten, 19,8 %) und Attackenabbruch (14 Patienten, 11,6 %). Inhalative Formen häufig für Akutbehandlung. Negative Effekte bei 14 Patienten (11,6 %), v.a. Somnolenz und Dosierungsschwierigkeiten bei Edibles.

P
PopulationErwachsene mit Migränediagnose, empfohlene Behandlung oder Prophylaxe mit medizinischem Cannabis, n=121
I
InterventionMedizinisches Cannabis (verschiedene Formen: inhaliert, oral/Edibles, täglich oder bei Bedarf)
O
OutcomeMigränefrequenz sank von 10,4 auf 4,6 Attacken/Monat (p<0,0001)
Vertrauen in die Evidenz
Niedrig

Zweite von vier GRADE-Stufen, die Effektschätzung ist begrenzt verlässlich.

Qualitätsprofil
Größe
Verblindung
Effektstärke Klarer Nutzen
Zitate / Jahr
Autoren
Rhyne D N, Anderson S L, Gedde M et al.
DOI 10.1002/phar.1673
Design: Retrospektive Kohorte
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„Was dem Handeln im Weg steht, wird zum Weg.“ — Marc Aurel